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Glossar › S

S 355 MC

Stahl für den Stahlbau mit einer Mindeststreckgrenze von 355 N/mm², thermomechanisch gewalzt mit besonderer Kaltumformbarkeit

S 500 MC

Stahl für den Stahlbau mit einer Mindeststreckgrenze von 500 N/mm², thermomechanisch gewalzt mit besonderer Kaltumformbarkeit

S 690 MC

Stahl für den Stahlbau mit einer Mindeststreckgrenze von 690 N/mm², thermomechanisch gewalzt mit besonderer Kaltumformbarkeit

S 900 MC

Stahl für den Stahlbau mit einer Mindeststreckgrenze von 900 N/mm², thermomechanisch gewalzt mit besonderer Kaltumformbarkeit

Sachs

Bekannter deutscher Hersteller für Stoßdämpfer.

SAF

Sauer-Achsen-Fabrik. Einer der bedeutenden deutschen Achsenhersteller.

SAF-Intraax

Es handelt sich hier um Achskörper mit integrierten Tragelementen zur Aufnahme des Fahrzeugrahmens sowie der Aufnahme für Federbalg und Bremszylinder, Nachsteller und Bremswellen; gewichtssparende Kompaktbauweise.

SAF-SK-Intraax

Verbesserung des zuvor genannten Systems.

Safe-Bags-Ladungssicherung

Bei seitlichen Schiebeplanen innen vertikal angebrachte Luftkissen, die über das zentrale Luftsystem beschickt werden. Sie dienen der formschlüssigen Ladung und der Ladungssicherung allgemein. Hersteller: Kögel.

Safe-Server

Aus Frankreich stammendes Ladungssicherungssystem, bei dem Alupaneele in die Schiebeplane zwecks Ladungssicherung und formschlüssiger Beladung integriert werden.

SALS

Sommer-Aufbau-Ladungssicherung. Es handelt sich um einen speziellen Außenrahmen in dem sicherungsrelevante Halter eingehängt, arretiert oder in anderer Weise befestigt werden können.

Sandstrahlung

Zur Vorbehandlung von Eisenmaterialien an Anhängern werden dieselben üblicherweise sandgestrahlt, um eine bessere Oberfläche für die Haftung der Lackierung zu schaffen. Jedoch wird heute überwiegend mit Stahlkörnern gestrahlt.

Sandwich-Material

Anhänger und Sattelauflieger sowie Aufbauten allgemein, welche für den Kühltransport vorgesehen sind bzw. für den temperaturgeführten Verkehr, auch für Trockenfracht, sind aus Sandwich-Material hergestellt. Es ist ein innen und außen aus PVC bzw. GFK oder Metalldeckschichten und innen ausgeschäumtes Paneel unterschiedlicher Wandungsstärke.

Sattelauflieger

Anhänger, welcher nur hinten mit einer oder mehreren Achsen ausgestattet ist und vorne mit einer Gleitplatte auf der Sattelzugmaschine aufliegt. Verbunden und arretiert werden diese beiden Fahrzeuge durch den Königsbolzen und der Sattelkupplung. Gesamtlastzuglänge eines Sattelzuges: 16.500 mm. International auch Semi-trailer genannt.

Satteldruck

Nennt man den vertikalen Druck, welcher durch einen Sattelauflieger auf die Hinterachse der Sattelzugmaschine ausgelöst wird.

Sattelkammer

Bestandteil eines gut ausgerüsteten Pferdetransportanhängers. Befindet sich im vorderen Bereich des Fahrzeugs.

Sattelkupplung

Befindet sich auf Sattelzugmaschinen; ist das Gegenstück zum Königszapfen des Sattelaufliegers, welcher in der Sattelkupplung arretiert wird.

Sattelkupplungshöhe

Ist die Höhe vom Erdboden bis Oberkante Sattelplatte an der Sattelzugmaschine. Die Höhen differieren von ca 1 m bis 1,50 m je nach Aufliegerart und Typ. Bei Megatrailer-Sattelaufliegern muss die Sattelkupplungshöhe extrem niedrig sein, damit eine Innenhöhe von 3 m bei den Megatrailern erreicht wird. Zu dem Zweck müssen die Sattelzugmaschinen entsprechend konstruiert sein und mit sehr kleinen Reifendurchmessern agieren, welche hohem Verschleiß ausgesetzt sind. Sattelzugmaschinen mit ganz niedriger Aufsattelhöhe, nennt man auch Low-trucks.

Sattelstützen

Um einen Sattelauflieger ohne Zugmaschine solo abstellen zu können, bedarf es Stützvorrichtungen kurz hinter dem Königszapfen. Diese Stützen sind mit einem Kurbelwerk versehen, können jedoch auch klappbar sein für Sattelauflieger, welche bahnverladbar sind. Die Füße der Sattelstützen können unterschiedlich sein, mit sogenanntem Schwingfuß oder Rollfuß oder mit geraden festen Platten. Bei luftgefederten Fahrzeugen gleicht der Rollfuß die Drehbewegung der luftgefederten Achse bei Luftverlust aus.

Sattelvormaß

Das Sattelvormaß ist ein spezifischer technischer Begriff im Bereich des Nutzfahrzeugbaus, der die Abmessungen und den Abstand der Sattelkupplung zur Hinterachsmitte der Sattelzugmaschine beschreibt. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Konfiguration und dem Betrieb von Sattelzügen, da es die Kompatibilität und die Beladungseffizienz von Sattelanhängern und Aufliegern beeinflusst.

Die Sattelvormaß-Erklärung bezieht sich darauf, wie dieses Maß den korrekten Abstand zwischen der Sattelzugmaschine und dem Auflieger gewährleistet. Ein korrekt eingestelltes Sattelvormaß ist entscheidend für die optimale Verteilung der Gewichte über die Achsen des Gespanns, was wiederum Auswirkungen auf die Fahrsicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bezüglich der maximal zulässigen Gewichte hat.

In der Praxis bedeutet dies, dass das Sattelvormaß so angepasst werden muss, dass der Schwerpunkt des geladenen Sattelanhängers idealerweise nahe an der Sattelkupplung liegt, um eine Über- oder Unterlastung der Achsen zu vermeiden. Dies trägt zur Stabilität des Fahrzeugs bei und reduziert das Risiko von Unfällen und Straßenbeschädigungen.

Schadstoff-Sammelfahrzeug

Ist die Bezeichnung für Großvolumenfahrzeuge, welche für den Transport von Sondermüll eingesetzt werden. Die Aufbauten bestehen aus Aluminium und sind häufig mit einem Ladekran versehen, oben offen oder auch mit Klappen schließbar, gelegentlich auch kippbar.

Schaumstoffpolsterung

Finden wir in Möbelfahrzeugen bzw. in Kofferaufbauten, welche hochempfindliche Güter transportieren, z. B. Gemäldetransport.

Scheibenbremsen

Bei Anhängern ab 18 to Gesamtgewicht mit Bereifung 19,5“ aufwärts inzwischen bei den meisten Herstellern Serie.

Schemelfahrzeuge

Unter Drehschemel finden wir die Erklärung desselben. Hier ist die zusätzliche Variante gemeint, wenn auf Langmaterialtransportfahrzeugen auf den Längsträgern Schemel geklemmt sind, welche in verschiedene Positionen arretiert werden können, um unterschiedliche Holzlängen zu transportieren.

Schere

So wird im Volksmund die Zuggabel genannt.

Scherengeländer

Nennt man auch den klappbaren Handlauf an Laufstegen der Tankfahrzeuge.

Scherenhubsystem

Diese Einrichtung bewegt die obere Ladeetage bei Autotransportern in die gewünschte Position.

Scheuerleisten

Finden wir in Kofferaufbauten am unteren Ende der Seitenwände. Sie dienen dem Schutz der Seitenwand bei Beladung des Aufbaus mit Hubwagen.

Schichtblattfederung

Hiermit ist eine Blattfederung, oft Parabel- oder Mehrblattfederung aus Stahl gemeint.

Schiebeboden

Auch Schubbodenentleerung genannt. Hier wird durch parallel verschiebbare Paneele auf ganzer Fahrzeuglänge eine Bewegung erzeugt, welche das Ladegut automatisch Stück für Stück nach hinten befördert. Man nennt diese Entleerung auch walking floor oder cargo floor. Auch fernbedienbar möglich. Dort wo kippen nicht möglich ist, bietet sich dieses Entleerungssystem an.

Schiebebügelverdeck

Eine Verdeckvariante vom Hersteller Edscha mit der das gesamte Verdeck bis hinunter zum Außenrahmen einschließlich der hinteren Portaltüren nach vorn geschoben wird. Für die Beladung ist dann die gesamte Ladelänge als Plateau vorhanden.

Schiebeleiter

Befindet sich häufig am Heck von Wechselaufbauten oder Fahrzeugen mit hoher Ladekante. Die Leiter ist herausziehbar und dient dem leichteren Aufstieg auf den Aufbau.

Schiebeplane

Siehe auch Curtainsider, es sind seitliche Schiebeplanen an Anhängern, Aufbauten und Sattelaufliegern. Zwecks schnellerer Be- und Entladung werden diese Schiebeplanen in letzter Zeit favorisiert.

Schieber

Gemeint sind Schiebeklappen in den Rückwänden von Kippanhängern. Diese werden dann benötigt, wenn diese Fahrzeuge rückwärts auf Förderbänder kippen wollen. Die Öffnung ist meistens 300 x 300 mm und ermöglicht somit ein dosiertes zentriertes Beschicken des Förderbandes.

Schieberungen

Die seitlichen Rungen von Anhängern und Aufliegern sind in diesem Fall oben am Verdeckgestell so installiert, dass sie seitenverschiebbar sind, um eine seitliche Beladung mit längeren Ladegütern ungehindert durchführen zu können.

Schiebeschild

In der Ladefläche von Muldenfahrzeugen befindet sich mitunter ein Schiebeschild, mit dem die Ladung aus der Mulde herausgeschoben wird. Diese Version kommt jedoch nur für den Klärschlammtransport bzw. für die Entleerung zum Einsatz.

Schiebestützen hinten

Sind einfache Fallrohre, welche der Abstützung eines Anhängers während des Beladevorgangs dienen.

Schiebetüren

Kommen bei Kofferfahrzeugen vor, welche auch seitlich beladen werden sollen. Jedoch ist bei Schiebetür-Aufbauten immer nur eine Hälfte zur Beladung geöffnet.

Schiebeverdeck

Verdeckgestelle, welche von vorn nach hinten oder von hinten nach vorn über die gesamte Ladelänge eines Anhängers oder Aufliegers wie eine Ziehharmonika aufgeschoben werden können. Sie laufen auf seitlichen Führungsrahmen (siehe Edscha und Sesam).

Schiffs-Bahnverladung

Für die Verladung und den Transport im Wechsel von Schiff und Bahn benötigen Sattelauflieger eine spezielle Ausrüstung in etwa Ro-Ro, jedoch mit zusätzlichen Greifzangentaschen, Wandschutz an den Bordwänden, Ersatzradwinde vor dem Achsaggregat usw.

Schlauchlagerungen

Sind die Vorrichtungen seitlich an Tankfahrzeugen in Haken oder geschlossenen Kästen, in denen die mitzuführenden Schläuche zur Entleerung der Fahrzeuge gelagert sind.

Schlauchpaket

Langmaterial-Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit Selbstlenknachläufern haben ein Schlauchpaket an Bord, um die Distanz der Teleskopierbarkeit mittels E-Kabeln und Bremsschläuchen zu überbrücken.

Schleißbleche für Kranladung

Diese Schleißbleche an kranbaren Wechselauf-bauten oder Sattelaufliegern schützen die Plane vor Beschädigung durch die Greifzangen des Krans. Die Schleißbleche sitzen direkt oberhalb der Greifzangenkanten.

Schlepp-Plane

In sog. Restlosentleerern oder Schubbodenentleersystemen befinden sich mitlaufende Wände, die das Ladegut nach hinten zusätzlich mitführen. An diesen mitlaufenden Wänden befinden sich unterhalb Schlepp-Planen, um eine optimale Entleerung und Säuberung des Fahrzeugs zu gewährleisten.

Schleppboden

In Viehtransportfahrzeugen mit Etagenbeladung vorhanden. Es handelt sich um einen Zusatzzwischenboden als Ladeetage (für Kleintiere, Ferkel, Ziegen), welcher sozusagen im Schlepptau eines Hauptzwischenbodens mittels Seilen oder Kettenhub installiert ist.

Schleuderplane

Frühere Bezeichnung für die heckseitige Plane oberhalb der Bordwände an Pritschenaufbauten. Sie wurde auf das Dach geschleudert, um Zugang zum Aufbau zu erhalten.

Schließringbolzen

Ist ein Verbindungselement bei der Herstellung von Fahrgestellrahmen. Durch diese Konstruktionsweise werden im Gegensatz zum Schweißen Spannungsspitzen vermieden.

Schlitten-Anhänger

Es handelt sich um Anhänger zum Transport von Entsorgungsbehältern mit Rollensystem. Die Behälter werden hinten auf das Anhängerfahrgestell in einen Schlitten aufgesetzt und mittels Schlitten wird der Behälter nach vorn geschoben und dann arretiert. Mit dieser Konstruktion verbindet man Gewichtsvorteile, weil die Längsträger gleichzeitig über den Schlitten die Belastung aufnehmen und seitliche Rollenbahnen überflüssig machen.

Schmierung

Es gibt Nippelschmierung konventionell, Zentralschmierung und Kartuschenschmierung.

Schmitz-Spuraggregat

Früheres, mechanisches Lenkaggregat an Anhängern und Sattelaufliegern für 2 Achsen. Die durch Reibung und Adhäsion entstehenden Fliehkräfte werden durch Dreieckslenker auf max. 12° Lenkeinschlag begrenzt. Eine mechanische Sperre ermöglicht die Rückwärtsfahrt.

Schmutzfänger

dienen als Verlängerung der Kotflügel und sollen aufwirbelndes Wasser oder Schmutz zum nachfolgenden Verkehrsteilnehmer verhindern

Schnellkupplung

Hier handelt es sich um eine Schnellverbindung für einen Luftdruckanschluss. Der bisherige rote und gelbe Anschluss wird in einem Anschluss zentral gekuppelt, daher Schnellkupplung.

Schnellwechsel-Rangierfahrzeug

Sind spezielle selbstfahrende Fahrzeuge, mit denen Wechselaufbauten ohne Einschlagen der Stützbeine schnell unterfahren werden können, angeliftet werden und zu einem anderen Standort gebracht werden können, z. Bsp. das „Wiesel“ von Kögel.

Schnellwechsler

Fahrzeuge, die vorwiegend hofintern eingesetzt werden, um Wechselbrücken in kürzester Zeit aufnehmen, umsetzen und absetzen zu können.

Schomäcker

Bedeutender Blattfederhersteller in Deutschland.

Schrägkugellager

Ist ebenfalls Bestandteil der Achsnabe und bewirkt mit seiner konischen Form den sicheren Radsitz.

Schrägrollenlagerachsen

Alle gängigen Achsen für Anhänger sind heute so bezeichnet und konzipiert, da nur konische Lager bei der Herstellung zum Einsatz kommen. Sie garantieren einen besseren und leichteren Lauf.

Schrägsprieten

Sind die abklappbaren Rungen von Langmaterial-Fahrzeugen, welche gleichzeitig bei der Entladung ein geordnetes seitliches Abrutschen des Ladegutes (Baumstämme) ermöglichen.

Schraubenkompressor

Befindet sich am LKW oder an Behälterfahrzeugen und wird für die pneumatische Entladung von Schüttgütern aus Silofahrzeugen verwendet. Führendes Fabrikat z. Bsp. GHH-Rand.

Schraubkupplung

An hydraulischen Verbindungsleitungen zwischen LKW und Anhänger befinden sich Schraubkupplungen.

Schrottmulden-Sattel

Sind speziell zum Schrotttransport konzipierte Sattelauf-lieger, welche bei 13,60 m Länge nur mit einem festen hohen offenen Stahlaufbau ausgestattet sind, hinten Doppelflügeltüren. Diese Fahrzeuge sind in ihrer Einsatzfähigkeit und hinsichtlich der Belad- und Entladbarkeit eingeschränkt.

Schubboden-System

Siehe Walking Floor

Schubkipper-Sattelauflieger

Wird zum Transport von Müll eingesetzt. Der Aufbau ist mittig geteilt, der hintere Teil ist kippbar, im vorderen Teil befindet sich ein Hydraulikzylinder mit einem Pressschild. Mittels dieser Einrichtung wird zunächst das Ladegut nach hinten herausgepresst, wenn die Teleskoplänge des Zylinders für die zweite Aufbauhälfte nicht mehr ausreicht, wird diese zweite Aufbauhälfte durch Kippvorgang entleert.

Schütte

Nennt man an Kippanhängern und Kippsattelaufliegern am Ende des Fahrzeugs eine Blechschürze, welche dafür sorgt, dass beim Rückwärtskippen das Kippgut mit entsprechender Distanz vom Fahrzeug entfernt abrutschen kann. Die Schütte ist in ganzer Fahrzeugbreite eingerichtet.

Schutzgasschweißen

Ist das heute übliche Schweißverfahren gegenüber dem früheren Elektrodenschweißen/elektrisch. Man schweißt von einer Drahtrolle sozusagen ohne Unterlass und somit außer weiteren Vorzügen auch schneller.

Schutzgitter

Siehe Verdampfer.

Schwallwände

Befinden sich in Tankfahrzeugen für bewegliches, hauptsächlich flüssiges Ladegut, damit es während der Fahrt in seiner Bewegung beruhigt wird. Insbesondere beim Bremsen und bei Beschleunigungen wird die Flüssigkeit ruhiger gehalten. Die Schwallwände sind jedoch oben nicht ganz geschlossen, so dass ein Überlaufen von einer Kammer zur anderen möglich ist.

Schwanenhals

Auch Gooseneck genannt, sind gekröpfte Rahmen an Sattelaufliegern, um hinter der Kröpfung ein niedriges Ladebett zu erhalten. Auch bei Volumenfahrzeugen ist diese Bauweise üblich.

Schwanenhals abfahrbar

Bei schweren Tiefladesattelaufliegern kann das Ladebett mechanisch oder hydraulisch vom Schwanenhals getrennt werden, so dass das Tiefladebett von vorn befahrbar ist. Zu diesem Zweck fährt die Zugmaschine mit dem Schwanenhals vom Ladebett weg, daher die Bezeichnung „abfahrbarer Schwanenhals“.

Schwedenhalter

Ersatzradlagerung unter dem Fahrzeug an Stelle einer Winde. Es ist ein klappbarer Korb, welcher erstmals in Schweden konzipiert wurde.

Schwellerleiste

Im Bereich der Türen von Kühlfahrzeugen sind die Türschweller etwas erhöht und sind somit ein Auslaufschutz gegen Flüssigkeiten, welche sich im Fahrzeug bilden. Bei neueren Kühlaufbauten nicht mehr vorhanden.

Schwenkarme

Aufnahmearme an Absetzmuldenaufbauten, die auch hydraulisch teleskopierbar sind und einzeln gesteuert werden können. Es gibt diese Schwenkarme auch in knickbarer Ausführung – siehe Knickarm.

Schwenkspriegel

Die Querverbindungen an einem Verdeckgestell werden Spriegel genannt. Wenn diese Spriegel wegschwenkbar sind, um eine schnellere Öffnung des Verdecks zu ermöglichen, spricht man von Schwenkspriegeln.

Schwenkwandaufbau

Seit Jahren beliebte Aufbauvariante im Getränketransportbereich, jedoch auch in anderen Bereichen inzwischen begehrt. Durch Öffnen der unteren Hälfte der seitlichen Wand geht die obere Wandhälfte automatisch mit auf und legt sich unter bzw. über das Dach, so dass die gesamte Seite in Höhe und Breite zum Beladen zur Verfügung steht. Vorteil: schnelle Be- und Entladung durch schnelle Öffnung und saubere Werbeflächen.

Schwenkwinkel-Warnanzeige

Zeigt beim Rangieren mit Anhängern per Leuchtdiode oder Tonzeichen wenn der vorgegebene Schwenkradius des Kupplungsmaul ausgeschöpft ist.

Schwenkzugöse

Es gibt Anhänger für den Baubereich, welche mit einer schwenkbaren Zugeinrichtung ausgestattet sind. Eine Öse in DIN 50 mm, eine Öse in DIN 40 mm, so dass diese Anhänger universell hinter schwersten LKW für den Baustellenbetrieb als auch hinter Normal-LKW gefahren werden können. Häufig anzutreffen bei Tiefladeanhängern.

schwer entflammbar

verwendete Materialien die gegenüber Hitze länger resistent sind, A1 – A3 Fahrzeuge z. B.

Schwerlastschemel

Nennt man die Drehschemel auf Langmaterial-Fahrzeugen, welche für schwerste Lasten konzipiert sind.

Schwerpunkt

Ist der unter Berücksichtigung der Maße und Gewichte berechnete Tiefpunkt eines Fahrzeugs. Je tiefer der Schwerpunkt, je besser die Straßenlage.

SCM

Supply Chain Management, Oberbegriff für die gesamte, logistische Kette. Wird in der Regel auch als Bezeichnung für die Softwarelösungen verwendet, die die logistische Kette abbilden.

Seillenkung

Bei einachs- oder mehrachsigen Sattelaufliegern kann oder wird häufig die letzte Achse mittels Drehkranz und um den Drehkranz herum gelegtes nach vorn zum Königszapfen geführtes Seil angelenkt. Analog zum Lenkeinschlag der SZM zieht das Seil mittels Drehk

Seilwinde, elektrisch

Findet man häufig an der Stirnseite von kleinen, mittleren und schweren Tiefladeanhängern und Bergungsfahrzeugen, um das zu transportierende Ladegut mittels Seilwinde auf die Ladefläche zu ziehen.

Seilwinden

Befinden sich häufig im vorderen Bereich von Tiefladeanhängern, um die Beladung desselben zu unterstützen bzw. zu erleichtern. Bei PKW-Transportanhängern dient die Seilwinde dazu, die nicht mehr fahrfähigen Fahrzeuge mittels Seilwinde auf die Ladefläche zu ziehen.

Seilzug

Hiermit ist meistens ein Bremsseil bei auflaufgebremsten Anhängern gemeint, jedoch kommen Seilzüge auch in anderen Bereichen, z. B. an Ersatzradwinden vor.

Seitenlader

Vom Hersteller Zikun gebaute seitliche auf- und abfahrbare Seitenladebordwand, vorwiegend im Getränkezustellbereich im Einsatz.

Seitenmarkierungsleuchten

Sind nach Vorschrift der StVZO an Fahrzeugen ab 6 m Fahrzeuglänge erforderlich.

Seitenwandentlastung

Durch Federkraft unterstützte Öffnungs- und Schließfunktion der Seitenwand.

Seitenwandgalerie

Nennt man Befestigungsprofile an der Oberkante der Seitenwände von PKW-Anhängern. Quasi Ladungssicherungsleisten.

Seitenwandverstärkung

Ist bei Kühl- und Tiefkühlfahrzeugen häufig gefordert sofern dieselben mit einer Fleischaufhängungseinrichtung versehen sind.

Seitliche Schiebeplane

Auch Gardinen oder Curtainsider genannt, finden wir immer häufiger bei Anhängern und Sattelaufliegern, um eine schnellere seitliche Öffnung und Schließung zu erreichen. Diese Schiebeplanen werden vorn oder hinten mit einer Spannrolle gestrafft und häufig mit Gurten unterhalb des Außenrahmens zusätzlich befestigt.

Seitlicher Anfahrschutz

Seit geraumer Zeit vom Gesetzgeber vorgeschriebene seitliche Schutzeinrichtung, um das Unterfahren anderer Verkehrsteilnehmer in die seitlich offenen Bereiche eines Anhängers oder LKWs zu verhindern.

Sektionaltransporter

Sind selbstfahrende, hydrostatisch angetriebene Schwerlast-Plattformtransporter mit Nutzlasten von 1.000 to und viel mehr. Sie haben Vielweglenkung und sind kombinierbar

Selbstentleerend

Nennen wir Fahrzeugaufbauten bzw. Tankaufbauten, welche durch ihre Bauweise und technische Einrichtung das Ladegut ohne fremde Hilfe auslaufen lassen können. Dies passiert durch Ankippen des Behälters oder durch automatische Schiebeböden, welche für eine Selbstentleerung sorgen, jedoch gibt es auch Tankfahrzeuge mit einem oder mehreren Entleerungseutern unterhalb des Tanks, durch welche das Ladegut abläuft, ggf. mit Luftdruckunterstützung.

Selbstlenker

Es handelt sich um nachlaufende Anhänger, meistens für Langmaterialtransport, welche über die Drehschemel und die Ladung selbsttätig über Lenkungsgeber angelenkt werden und somit im passenden Radius hinter dem LKW herlaufen.

Selbsttragend

Sind Aufbauten und Karosserien, welche auf ein zusätzliches Chassis verzichten können, weil sie konstruktionsbedingt in sich selbsttragend sind. Inbegriff für diese Bezeichnung ist der Setra-Omnibus, hier steht Setra für selbsttragend.

Semi-Trailer

Englische und internationale Bezeichnung für Sattelauflieger.

Senkeinrichtungen

Sind Einrichtungen bei luftgefederten Fahrzeugen, zwar meistens in Verbindung mit Heben und Senken, jedoch auch nur um ein Fahrzeug über die Luftfederung abzusenken, um einen festen Stand, z. B. bei Kippsattelaufliegern, zu erreichen. Ebenfalls anzutreffen bei Tiefladeanhängern.

Senkomat

Ist die Bezeichnung für ein Absenkungssystem, welches vorwiegend bei leichteren Anhängern bis 3,5 t Gesamtgewicht Anwendung findet. Über eine vorn angebrachte Hydraulikpumpe wird der Anhänger hinten auf Bodenebene abgesenkt; zwecks leichterer Beladbarkeit bzw. Befahrbarkeit.

Sensor

Impulsgeber in vielen technischen Bereichen. Löst Funktionen aus.

Sensor-Kabel

Ist ein Teil des ABS-Bremssystems.

Sesam

Bekannter Schiebeverdeckhersteller.

Sesame

Telematik-Einrichtung in Sattelaufliegern vom französischen Hersteller GT.

Shelter

Hier handelt es sich um Wechselkoffer, welche mit ihrer Bodenfläche bis auf den Erdboden abgesenkt werden können. Geschieht sowohl mechanisch als auch durch elektromechanische Einrichtung in den vier Ecksäulen der Aufbauten.

Sicherheitsprüfung (SP)

Ab 01.12.1999 ersetzt die neue SP die Zwischenuntersuchung (ZU) sowie die Bremssonderuntersuchung (BSU). Es gibt also nur noch die Hauptuntersuchung (HU) und die SP für Anhänger ab 10 to Gesamtgewicht. Halter müssen ihre Fahrzeuge 6 Monate nach jeder HU zur SP vorführen.

Sicken

Gibt es in vielfältiger Form. Man kennt gesickte Außenbeplankung von Aufbauten, hier soll die Sickung der Wandstabilität dienen. Es gibt Sicken innerhalb der Seitenwände innen, in welche Arretierungselemente eingesetzt werden können und zwar so, dass die ganze Innenbreite zur Verfügung bleibt.

Siebdruckplatten

Ein beliebter und bewährter Holzbodenbelag für Anhänger und Aufbauten. Es handelt sich um ein mehrschichtig gelagertes, druckfestes Material.

Siga-Nova

Dolly-Achs-System mit TÜV Zulassung. Mit ihm können Sattelauflieger mit einem Schlepper kombiniert und im Rahmen der StVZO gefahren werden.

Silentbuchsen

Sind verschleißarme Lagerelemente in Drehteilen jeglicher Art. Vielfach als Federauge von Anhängerfedern verwendet.

Silo-Container

Sind Tank- oder Silo-Behälter, welche in einem rechteckigen Containerrahmen mit 20, 30 oder 40-Fuß-Abmessungen integriert sind und als Container transportiert werden können.

Silofahrzeuge

Nennt man grundsätzlich Tank- oder Behälterfahrzeuge, welche keine Flüssigkeiten transportieren, sondern staubförmige Güter.

Sled-Chassis

Hier handelt es sich um Container-Sattelauflieger, welche auf ihrem Längsträger einen Schlitten installiert haben, mit welchem die Container wegen der besseren Lastverteilung in die gewünschte Position geschoben werden können.

Sliding Bogie

Automatische Verschiebefunktion des Achsaggregates bei Containersattelaufliegern. Hierdurch kann z. B. ein 20′-Containers in die gewünschte Position zur Erreichung der optimalen Belastung von Hinterachsen und Sattelzugmaschine erreicht werden. Hersteller

SMB-Achsen

Französischer Hersteller von Anhängerachsen.

SN-Achsen

S-Nocken-Bremsachsen, so die Bezeichnung der Achsenfabrik BPW.

SNT

Screw neck technologie – ist ein abschraubbarer Schwanenhals bei Sattel-Tiefladeaufliegern. Die Kupplungshöhe ist veränderbar um die Verlagerung des Königszapfens. Diese Variante bietet der Hersteller Faymonville an.

Sockelprofil

An den inneren Längsseiten von Kofferfahrzeugen befindet sich häufig eine Scheuer- und Dichtungsleiste zum Schutz der Seitenwände bei Beladung.

Solid-Lift

Eine Art Ladebordwand vorwiegend im Heckrahmen eines Aufbaues oder Anhängers integriert. Das Liftführungssystem läuft vertikal im Heckrahmen. Das System hat wenig Eigengewicht und Tragfähigkeiten bis zu 1 t.

Sondergenehmigungen

Nennt man allgemein die Erlaubnis für ein Fahrzeug, welches sich mit seinen Maßen und Gewichten u. U. ausserhalb der allgemein verbindlichen StVZO bewegt.

Soog-Safety

Sattelauflieger mit Saug- und Druckbehälter aus V4A-Material, welche auch für Gefahrgüter mit drei bar Betriebsdruck eingesetzt werden.

Sörensen

Bekannter Ladebordwandhersteller.

Sortentrennung

Bei Tankfahrzeugen, insbesondere für Gefahrenklasse A1 bis A3, gibt es im Armaturensystem zur Aufnahme bzw. zur Abgabe des Transportgutes getrennte Systeme, da es sich um unterschiedliche Warensorten mit unterschiedlichen Gefahrenklassen handelt. Z. B. Diesel, Superbenzin, Normalbenzin usw.

SPA

Spurassistent – der bewirkt, dass ab Tempo 60 über eine Kamera im Fahrerhaus, welche bei 60 km eingeschaltet wird, die Fahrbahnmarkie-rungen beobachtet und bei Abweichungen ertönt im Radio bzw. in einem Lautsprecher ein Geräusch.

Spanngurt

wird zur Ladungssicherung benutzt

Spannkette

An Kippfahrzeugen, welche Massengut wie Sand, Kies, etc. transportieren, hat man gelegentlich zur Unterstützung der Seitenwände Spannketten, damit die Ladung die Seitenwände nicht bauchig ausdrückt.

Spannverschlüsse

Nennen wir die seitlich unten an Schiebeplanen angebrachten Gurte mit Verschlüssen aus Blech oder V2A, welche zum Festspannen der Seitenplanen am Außenrahmen benutzt werden.

Spantenmulde

Ist eine Aussage über die seitliche Profilierung von Kippmulden bei Sattelaufliegern, Anhängern und Aufbauten. Es handelt sich um seitlich auf die glatte Metallfläche aufgesetzte Schräg- oder Senkrecht-U-Profile zur Verstärkung der Seitenwand. Auch unter dem Begriff Jet-Profil bekannt.

Sperrbalken

Sind Ladungs-Sicherungsstangen, welche quer zur Fahrtrichtung in dafür seitlich im Aufbau vorhandenen Schienen arretiert werden.

Sperrholz (Innenverkleidung)

Ist überwiegend in Lebensmittel- oder Möbeltransportfahrzeugen anzutreffen; dient dem Schutz des Ladegutes und der Außenwände.

Sperrkörbe

Kommen bei Steinsattelaufliegern zum Einsatz.

Spindel-Kipp-Einrichtung

Ist bei leichten Autotransportanhängern anzutreffen. Man kann über eine Spindel die Ladefläche nach hinten ankippen, um somit besser beladen zu können (siehe Autotransporter usw.)

Spindelbremse

Der fachliche Begriff für die Handfeststellbremse an Anhängern.

Spindelspanner

Zur Verriegelung von Wechselbehältern bei Absetzmuldentransportern werden die Mulden mit Spindelspannern arretiert.

Split-Airbags

Vorrichtung, um die Gummifederbälge beim Heben und Senken der Achsen während der Kranverladung vor Beschädigungen zu schützen.

Splitter

Luftfederbalg-Schutzsystem vom Hersteller Weweler. Mit diesem System ist ein Ausfedern des Luftbalgs beim Kranen des Aufliegers oder bei der Hucke-Pack-Verladung im Fährverkehr nicht möglich.

Spoiler

Nennt man Windabweis-Vorrichtungen an LKW oberhalb des Fahrerhauses, jedoch auch an Sattelaufliegern. Bei Sattelaufliegern ist die Stirnwand so gewölbt, dass sie als Windabweiser dient.

Spreizhebelbremse

Hier gibt es keine Bremswellen mit Nocken, sondern statt dessen gibt es eine Druckstange, welche einen Keil zwischen die Gleitrollen treibt, welche unterhalb der Bremsbacken angebracht sind und somit die Bremsbacken nach außen dehnt zum Anlegen an die Bremstrommel. Dies ist eine ältere Variante und findet heute kaum Anwendung.

Spriegel

Bestandteil von Hamburger Verdeckgestellen. Es sind die Querverbindungen zwischen den Rungen, auf welche die Holme in Längsrichtung verlegt werden.

Spritzbeschichtungen

Werden an den Innenseiten von Tankfahrzeugen vorgenommen, um die Tankfläche gegen aggressives Ladegut zu schützen.

Spritzlappen

Hängen unterhalb der Kotflügel und verhindern das Hinausschleudern des Fahrbahnschmutzes auf die nachfolgenden Fahrzeuge.

Sprühnebelunterdrückung

Einrichtung an der Innenseite der Kotflügel. Verhindert das Hinausschleudern des Fahrbahnschmutzes auf die nachfolgenden Fahrzeuge.

Spurstabilisierungs-Kupplung

Bei PKW-Anhängerkupplungen gibt es zur besseren Seitenstabilität und somit zum Verhindern des Schlingerns Anhängerkupplungen, welche im Kupplungsbereich zwei Seitenstreben mit integrierten Dämpfern haben, so dass die seitlichen Fliehkräfte hierdurch stabilisiert werden.

Spurweite

Das Maß von Mitte bis Mitte Reifen an einer Achse ist die Spurweite der Achse.

SR2

Bezeichnung für den neuesten Kühlsattelaufliegertyp des französischen Herstellers Lamberet

Stabilisator

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten hier: in Fahrtrichtung liegendes Torsionsrohr, welches über eine Keilkupplung und der Kipphydraulik betätigt wird. Es dient der Versteifung des Rahmens, damit ein Umkippen des gekippten Fahrzeuges verhindert wird. Patent der Firma Fahrzeugfabrik Hoffmann.

Stabilitätsprogramm

Es verhindert in Notsituationen das Umkippen des Sattelaufliegers, sofern der Stabilisierungs-vorgang innerhalb der physikalischen Grenzen abläuft.

Stahl-Bordwände

Finden wir an preiswerteren Pritschenaufbauten, weil günstiger als Aluminium, jedoch im Schwerkippereinsatz sind Stahlbordwände auch doppelwandig und von Vorteil. Zusätzlich sind diese Bordwände noch mit Profilleisten verstärkt.

Stahl-Chassis

Chassis Fahrgestelle für Anhänger und Auflieger sind fast nur aus Stahl gefertigt. Zur Verwendung kommen heute mehr denn je Feinkornstähle mit hoher Festigkeit und geringerem Eigengewicht. Jedoch gibt es auch leichtere, aber teurere Aluminium-Fahrgestelle, vorwiegend aus Gewichtsgründen.

Stahlaufbau

Bei Anhängern und Sattelaufliegern bzw. Mulden finden wir die Stahlbauweise immer dann, wenn der Einsatzbereich für schwere grobe Materialien ist, z. B. Schrott, Abraum, schweres Gestein. In diesem rauen Einsatz hat sich der Stahlaufbau mit entsprechenden Verstrebungen am besten bewährt.

Stahlmulden

Werden für schwerste Transporteinsätze von grobem Baumaterial oder Abraum eingesetzt. Es sind Stahlmulden, welche ausschließlich nach hinten kippen und sich durch seitliche aufgesetzte Stahlprofile optisch von anderen Aufbauten unterscheiden.

Standbremse

Nennt man die Ratschenbremsen oder Handspindelbremsen, welche das abgestellte Fahrzeug gegen Wegrollen absichern. Darum Standbremse!

Stangenlenkung

Ist vorwiegend bei Sattelaufliegern anzutreffen. Hier wird über einen mechanischen Lenkimpulsgeber vom Bereich des Königszapfens über Stangen zur Hinterachse(n), welche ebenfalls drehkranzgelenkt ist, die Hinterachse analog dem vorderen Lenkeinschlag mitgelenkt. Es handelt sich um eine problemlose Lenkung bei Vor- und Rückwärtsfahrt und bedarf keiner mechanischen oder pneumatischen Sperren.

Stapelbar

Können Stahlwechselkoffer im Leerzustand sein, ähnlich wie normale ISO-Container, jedoch mittels integrierter Staplertaschen und Corner Castings (Eckverriegelungen). Wird gelegentlich geordert, um raumsparend zu lagern.

Stapelrampen

Nennt man bei Autotransportfahrzeugen Verladehilfen zum Überfahren der Bühnen.

Staplerachslast

So wird die Bodenbelastung nach CSC mit 5460 kg/m² vorgeschrieben für eine Bundesbahnabnahme von Wechselaufbauten.

Staplerhalterung

Vielfach befindet sich am Heck von Sattelaufliegern oder Anhängern eine Halterung, welche die Mitnahme von Gabelstaplern ermöglicht.

Staplerrammschutz

Am Außenrahmen von Aufbauten befindet sich unterhalb der Bordwände ein Eisen- oder Gummiprofil, welches bei abgeklappter Bordwand und Anfahren mit dem Stapler an den geöffneten Aufbau als Rammschutz dient, damit die Bordwände nicht beschädigt werden.

Staplertaschen

An Wechselaufbauten und Containern befinden sich mittig unterhalb des Aufbaus quer durchgehende rechteckige, offene Tunnel, in welche die Zinken eines Gabelstaplers hineinfahren können, um den Aufbau bzw. Container per Stapler sicher zu transportieren.

Starrachsen-Aggregate

Achsen an Anhängern und Sattelaufliegern, welche festuntergebunden sind ohne jegliche Lenkeinrichtung, werden als starre Achsen oder als starres Achsaggregat bezeichnet.

Staubdicht

Sind Drehkränze von Anhängern und Aufliegern heute meistens, wird jedoch erwähnt, weil es auch andere gab und gibt. Durch die Staubdichtigkeit wird der Verschleiß der Kugeln innerhalb des Drehkranzes gemindert.

Staubförmige Güter

Nennt man alle Güter, welche aus rieselfähigem oder staubähnlichem Material in Silofahrzeugen transportiert werden können, wie z. B. Kalk, Gips, Getreide, Mehl, Kohlenstaub usw.

Staukasten

Bei Tiefladeanhängern befindet sich häufig vorn oberhalb der Vorderachse in einer Versenkung ein Staukasten, in welchem diverse Werkzeuge, Ketten und sonstiges Hilfsmaterial mitgenommen werden.

Steckrungen

Befinden sich in Coilwannen zum Abstützen der Coils (Blechringe) oder an Langmaterialfahrzeugen, hinten und/oder am Außenrahmen.

Stefoneren

Nennt man ein System mit dem man unterschiedliche Aufbaumaterialien ineinander reibt, statt es „zu Nieten, zu Kleben oder zu Schweißen“ (>> siehe: Kippmulden-Halbschalen).

Steigungswinkel

Für Auffahrrampen an Tieflader werden Grad- oder Prozentsteigung angegeben.

Steinstapel (-sattel)

Sind Spezialfahrzeuge zum Transport von gestapelten Steinen jeglicher Art. Zur Be- und Entladung können beide Längshälften der Ladefläche, je 980 mm breit, auf maximale Fahrzeugaußenbreite geschoben werden, so dass zum Be- und Entladen mittig ein Gang für den Steingreifer zur Verfügung bleibt. Nach Be- oder Entladung werden die beiden Längsaufbauhälften hydraulisch zusammengeschoben, ggf. die Stirn- und Rückwände ebenfalls angeschoben, so dass die Steinpakete formschlüssig beieinander liegen und somit ohne Transportschäden transportiert werden können.

Steintransporter

Sind meistens Sattelauflieger, welche speziell für den paketierten Steintransport gebaut sind. Kennzeichnend sind mittig oder am Heck angebrachte Ladekräne sowie teilweise längs und quer verschiebbare Seiten-, Stirn- und Rückwände, um das Ladegut für den Transport festzusetzen. (Siehe auch Steinstapel.)

Step-Star

Bezeichnung eines Herstellers für seinen ganz aufklappbaren Volumengetränke-Sattelauflieger.

Stickstoffanlage

Füllt den etwaigen Leerraum in teilbeladenen Tankfahrzeugen aus und verhindert chemische Reaktionen des Ladegutes.

Stickstoffspeicher

Dienen in wenigen Fällen als Federelement bei schwersten Tiefladefahrzeugen.

Stirnanschlag

Dient beim Unterfahren eines Wechselbehälters als Anschlag für richtige Positionierung und Übereinstimmung zwischen Containerverschluss und Wechselbehälter.

Stirnstrahl

So nennt man das Eckmaß nach EG-Norm bei Sattelaufliegern, nämlich vom Königszapfen diagonal zur linken oder rechten Stirnecke gemessen. Dieser Abstand ist mit 2.040 mm international genormt, so dass eine Kompatibilität mit allen Zugmaschinen Europas gewährleistet ist. Gemeint ist hier der Durchschwenkradius von 2.040 mm bei Sattelaufliegern.

Stirnwand

Ist die vordere Begrenzung der Ladefläche bei Anhängern und Aufliegern. Sie ist meistens höher gezogen als die Seitenwände, jedoch gelegentlich auch klappbar zwecks Durchladung zum LKW-Aufbau.

Stirnwandstopfergerät

kleineres Kühlgerät für Aufbauten. Wird durch die Stirnwand gesteckt.

Stoßdämpfer

Finden wir in Anhängern jeglicher Art. Sie dienen der zusätzlichen Dämpfung der vertikalen Federungskräfte und erhöhen den Fahrkomfort.

Stöße

Wenn seitliche Aufbaupaneele unterschiedlicher Breite zusammengesetzt werden, also nicht aus einem Stück sind, sprechen wir von Stößen (geklemmt, geclincht).

STP

schnell zu öffnendes Seitenwandschiebesystem, daas gleichzeitig Ladungssicherungsbauteile und -funktionen beinhaltet.

STP-System

Ist ein Aufbau-System mit seitlichen Schiebeplanen, in welche Alumiumprofile senkrecht eingearbeitet sind und somit für die Ladungssicherungszertifizierung VDI 2700 her-vorragende Voraussetzungen bietet.

Strang-Press-Profile

Sind Metallprofile, welche in den Walzwerken stranggepresst werden. Diese Bezeichnung soll ein Qualitätshinweis und Fertigungsmerkmal sein.

Straßenfertigerbremse

Siehe Fertigerbremse.

Straßenroller

oder auch nur Roller genannt sind Schwerlasttiefladeanhänger, welche zum Waggontransport benutzt werden. Sie haben statt Ladefläche Aufnahmeschienen für die Eisenbahnräder.

Streckgrenze

Werkstoffkennwert, bei dessen Überschreitung das Material nach Entlastung nicht mehr in die ursprüngliche Form zurückkehrt

Streifenvorhang

An den Türöffnungen von Kühlfahrzeugen befinden sich vor der Tür, innen, Kunststoffstreifenvorhänge, damit beim öffnen der Türen die Kaltluft nicht zu plötzlich entweichen kann. Bei Textilfahrzeugen gibt es ebenfalls Vorhänge, damit die Ware bei geöffneten Türen nicht verschmutzt.

Stufenpresse

Sind Kippzylinder mit mehreren Teleskopen.

Stützbein-Sicherungsplatten

Sind Bauteile, welche sich am Containerverschluss befinden und in welche die Sicherungsstreben der Stützbeine bei abgestelltem Container eingelegt werden .

Stützbeine

Sind die Abstützungen von Wechselaufbauten. Sie sind teilweise teleskopierbar und sind in Drehlagern gelagert und können nach der Aufnahme auf das Trägerfahrgestell unter den Aufbau geschoben werden.

Stützlast

Bei Einachs- oder Tandem-Anhängern bezeichnet man den Druck, der durch die Zugöse auf die Kupplung des ziehenden Fahrzeugs vertikal ausgelöst wird, als Stützlast. Diese Stützlast kann bis zu 1 to betragen. Sie ist im Gesamtgewicht des Fahrzeugs enthalten.

Stützrad

Befindet sich an der Zugeinrichtung von Tandemanhängern und 1-Achs-Anhängern, um dieselben im Leerzustand waagerecht abstellen zu können.

StVO

Ist die Abkürzung für Straßenverkehrs-Ordnung.

StVZO

Ist die Abkürzung für Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung.

Südrad

Bedeutender Hersteller von Felgen.

Sulky-Halter

Befindet sich bei Pferdetransportanhängern an der Heckklappe.

Superpalettenbreite

Ist eine alte Bezeichnung für eine Innen-breite von 2.460 mm, als die Außen-breite noch mit 2.500 mm festgeschrieben war.

Sütrak

Klima- und Kühlgerätehersteller in Deutschland.

Swap-Lock

Diebstahlsicherung für Container und Wechselbrücken durch Verriegelung eines Eckbeschlages

Swap-Trailer

Kreation eines deutschen Anhängerherstellers für einen Sattelauflieger mit 15,60 m Ladelänge, welcher unter Ausnutzung der geltenden Gesetze und der Vorschriften über Ladegutlänge/Ladungsträger auf den Markt gebracht werden sollte. Die Genehmigung hierfür wurde letztendlich nicht erteilt.

Swing-Board-System

Öffnungssystem eines Volumengetränkesattelaufliegers. Hier werden die Seitenwände aufgeklappt und teilweise auf dem Dach zusammengefaltet.

Systemlänge

Seit 01.09.1997 darf von Vorderkante Ladefläche des LKWs bis Hinterkante Ladefläche des Anhängers eine Länge von 16.400 mm nicht überschritten werden. Es ist also die gesamte Länge eines Lastzuges ohne Fahrerhaus.